|
|
Hier erscheinen in loser Folge Berichte der Erlebnisse des Fähnli Hirsch.
Einige Berichte sind auch in der Rubrik Berichte zu finden:
NEU: Drittstufe am ZüriFäscht 2010
Ganz genau das Fähnli Hirsch war am
Zürifäscht zusammen mit der Drittstufe Meitlipfadi. Das Zürifäscht
ist alle drei Jahre, aber wir konnten unseren Auftrag nur diesen
Samstag in der Stadt ausführen. Das AWEL (Amt für
AbfallWasserEnergieLandschaft) beauftragte uns Gewässerproben im
Kanton Zürich zu machen. Dazu zählt das Hagenmoos, Reuss (Die
Drittstufe surft), Zürisee und der Türlersee.
Am Bhf. Affoltern und im Zug
Auf der Fahrt nach Zürich suchten wir
im ganzen Zug ein XXL Format mässiges Kroki zusammen. Die Dame vom
AWEL zeigte uns sogar unser Abteil und begleitete die Säuliämtler
auf fremden Terrain.
Der erste Anruf am HB
Wir machten die Probestellen an der
Sihl, Limmat und See auf de Karte aus. Am HB angekommen nahm ein
Pfadi ein öffentliches Telefon entgegen, das zufällig erklang. Aus
der Sicht des Böllimannes war es schwer den Pfadi zu erkennen, da
zuvor etliche andere den Hörer entgegen nahmen und erschraken, als
dieser mit der Aufgabe zu erzählen begann.
Die Pfadis erkannten den Telefonisten.
Es waren die Banditen, von denen wir bislang nicht viel wussten. Um genaueres zu erfahren, sollten wir
in 5min beim Paradeplatz sein. Die Hetze begann und Säuliamtler
rannten durch die Stadt. Beim nächstem Telefon war der Hinweis zum
Bürkliplatz. Die Menschenmenge war noch nicht so dicht, so kam die
Gruppe zügig voran. Durch Hinweise am Telefon kamen wir zum
Bahnhof Enge. Wir mussten eine auffällige Person suchen, diese kurz
vermobben, um an Infos zu gelangen. Die Person, ganz durchschwitzt,
sagte das die Banditen am ZüriFäscht illegal Abfall entsorgen
wollen. Am Zürifäscht fällt dies ja nicht gross auf. Endlich
wussten wir, wer hinter diesen Männern steht und was wir zu
verhindern versuchten. 

Auf dem Platz Bhf. Enge

Der Informant sprach die falschen an
Weiter gings mit dem Tram. Wir
lauschten zwei Banditen zu, welche angeblich die Mittel entsorgen
sollen. Sogenannte bezahlte Abfallentsorger. Es war sehr amüsant,
den die lauten Bölli Stimmen unterhielten das Tram. 
Das Duo sorgte für Unterhaltung
Sie verliessen das Tram und wir
analysierten das Kroki, welches uns zuvor zugespielt wurde. Die
Menschenmenge an der Haltestelle drehte nur Augen, als sie die
Banditen sahen. An den Kroki Orten konnten die Pfadis
das bevorstehende Unheil abwenden. Am Blattspitz hatte Sonar und
Banjo den Böllimann überrumpelt, sodass auch das Patroullien Auto
der Polizei kurz anhielt, um die Heldenarbeit zu bewundern.
Beim Limmatqui wurde dem Banditen
ebenfalls das Mittel abgenommen. Wir kehrten zurück zum Landesmuseum
oder Public Viewing. Dort erwartete uns die Angestellte vom AWEL und
überreichte uns ein Glace.
Wir erfreuten uns, unser Stadtauftrag
erfüllt zu haben und blickten auf eine gelungene Säuliämtler
Stadtexcursion, mit der Drittstufe Meitlipfadi, am Zueri Fäscht
zurück. Die letzte Probe wird kommenden Samstag auf dem Türlersee entnommen.
Allzeit Bereit Jano
Uebungsbericht Schnee und Kalte Hände 16.1.2010
Sie trafen sich beim Volg Aeugst a/A, nachdem sich alle über Neujahr von der Abschlussübung im Dezember erholt hatten. Das Fähnli Hirsch versammelte sich vollständig und nach dem Antreten war klar, an einer Einstiegsübung muss etwas passieren. Zum Thema: Die Pijamakrieger sind auf der Suche nach Farben, um einen idealen Farbenmisch zu mischen. Diese Power Farbe soll dan alles graue und schwarze bunter und fröhlicher machen. Tönt doch gut? Dachten die Drittstüfler und beschlossen gleich dem Herren einen Pfadi mitzuschicken, um bei einem Aufbau zu helfen. Ehrlichgesagt waren wir neidisch auf seine Hosen.
 
Die anderen bekamen ein Rätsel. Oder nach langem staunen ein Kompass Kroki wie sich herausstellte. Dies diente um die Kompass Kenntnisse aufzufrischen. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf und trafen uns beide wieder am Endpunkt.
Dort sah man eine Flasche mit Farbe darin. Diese war aber nur sehr schwer erreichbar und so beschlossen die findigen Köpfe eine Schnee Treppe zu bauen. Mit der Iglu Technik wurden tritte gefertigt und der erste Pfadi konnte sein Glück probieren, die Flasche herunterzuholen. Gar nicht so einfach.
Auf der Flasche war der nächste Hinweis einer Farbenspur im Schnee zu folgen. Diese leuchtete sehr stark im weissem Pulverschnee. Am Ende sah man nur ein Schneehügel. Doch was war darunter?
Banjo der wagemutige Pfadi wurde zusammen********* und im Schnee begraben. Wir befreiten in sehr schnell, ohne RECO Melder, und fanden bei ihm ein Rätsel. Als wir dieses Puzzle lösten, war klar. Die Pijamakrieger haben andere Absichten, als wir dachten.
Entsetzt über unsere Fehleinschätzung liefen wir zurück und entwickelten eine Winter Fähnli Tradition. Baum suchen, darunter stehen, rüteln, wer zuerst davon weicht wird Fähnli**** genannt.
Nach dem Abtreten waren die Gesichter zufrieden und die Handschuhlosen froh, in die Wärme zu gehen.
Allzeit Bereit Jano
Uebungsbericht Surfer auf der Reuss
Der Uebungsort war die Reussbrücke in Obfelden. Nach dem lautem Antreten, merkte auch der chinesische Imbiss Verkäufer das die Pfadi da ist. Sogar die Stammkunden waren erstaunt, als Dr. Piggy auf uns zu kam. Dr. Piggy befasst sich mit der Schweinegrippe und hilft uns in diesem Quartal ein Gegenmittel zu suchen. Piggy war gar nicht gut anzusprechen und er wusste nicht einmal mehr das weitere Programm dieses Samstags. So mussten die 3.Stüfler eine Einstiegsuebung im Kleinformat planen, um den Patzer von Piggy auszubügeln. Material, Böllimänner, Notizzeug standen ihnen zur Verfügung, so dass jeder eine 20 min. Uebung als Leiter mit den anderen Pfadis durchspielen konnte. Nachdem die Uebungen gemacht wurden konnte sich auch Dr. Piggy an sein Unglück errinnern. Scheinbar wurde er überfallen und war deswegen sehr verwirrt. Nun übergab er uns ein Kroki.
An diesem Punkt Stand ein Bösewicht, der uns mit einer Spritze besprühte. Nachdem dieser schnell gebodigt war, bekamen wir die Diagnose von Dr. Piggy: Schweinegrippe. Eine Notwaschung musste also sofort folgen. Eine Schalungstafel, Manipulierseile, Bindestrick, Karabiner, Schwimmwesten und einen Rettungsschwimmer standen zur Verfügung.
Wir hatten die Aufgabe eine Art Surfbrett auf Pfadi Art zu machen, um uns diese Pastete von der Haut zu waschen. Die Drittstüfler beherschten kompetent die Knöpfe für die Konstruktion, samt Namen.

Als der erste Schwimmer das Brett bestieg war es klar. Es funktionierte und machte einen höllen Spass. Sogar eine Doppelbesatzung konnte auf der Reuss surfen. Das Brett stand dan fast wagerecht im Wasser. Velofahrer, Wanderer hielten auf der Brücke an, um dem Spektakel zu folgen.
Allzeit Bereit Jano
Übungsbericht der Einstiegsübung, 23.8.08
Nach dem Bundeslager bzw. Sommerlager ist wieder Zeit für Pfadi. Das sagte sich auch der Tausend Füssler Balthasar. Um 14:00 traff sich das Fähnli Hirsch beim Archewäldli. Ein Rennmeister besuchte uns mit einer Rennmaschine (Seifenkiste). Da in der Schweiz solche F-1 Rennen verboten sind, bot er uns an mit seinem spezal Wagen ein Wettrennen zu machen. Schon mehrere male werkten die Drittstüfler an dieser Seifenkiste. Es bildeten sich 2er Teams. Ein Fahrer und ein Schubman besetzten das Fahrzeug. Durch eine spezielle Zündung mit Schwarzpulver setzte man den Motor in Gang. Die Sieger erhielten einen Preis worauf wir uns auf den Weg machten diesen zu holen. Es folgte eine Bachüberquerung, an dieser gewisse Pfadis Mühe scheuten nasse Füsse zu bekommen, um den Preis zu holen. Seile, Karabiner, Klettergestältli, Rolle und eine Morseschrift konnten geborgen werden. Der Tausendfüssler Balthasar hatte anscheinend voraus gedacht. Er übermittelte uns, das er den Preis in Sicherheit gebracht hätte, den das Jonenthal sei unsicher. Wir lernten wie man ein Seilbähnli baut und dieses sicher bedient. Es folgten mehrere Versuche damit und alle staunten ab dem Phänomen, Steigung und Erdanziehungskraft. Einige Scheue verloren am Schluss das Zögern und waren danach top begeistert. Plötzlich kam ein Manager vorbei. Angeblich komme dieser im Auftrag von Tausend Füssler Balthasar. Er fragte was die Drittstufe ist und was bis jetzt unternommen worden war. Den vier neue Hirsch Mitglieder zählt die Gruppe seither. Jetzt überreichte er uns den Preis. Ein kleiner Snack bestehend aus Brot, Ice Tee, Fleisch. Die Seile wurden aufgenommen und das Bähnli abgebaut. Es wurde gezeigt wie man ein Bindestrik, Hanfseil, Manipulierseil korrekt zusammennimmt. Doch da kam ein Större-Fried. Ein Waldbesitzer war sehr aufgewühlt und machte seine Stimmung durch Pöbeleien an uns bemerkbar. Scheinbar hatten wir ihm unrecht getan, die Seilbahn in seinem Hohheitsgebiet aufgestellt zu haben. Kurzerhand entschlossen wir Hirschler, diesen zu besänftigen. Durch wiederholtes Hügeln in kurzen Abständen konnten wir seinen Puls herunterdrücken. Er verliess das Areal und fügte hinzu, das dies eine Rechung geben werde. Wir liefen zurück und genossen eine regelrechte Dusche. Doch der Regen hinterliess uns eine sumpfige Spielwiese. Bis zum Abtreten waren es noch 10 Minuten an denen wir uns an dieser vergnügten. Die Uebung hatte allen Spass gemacht und nach einem lauten Abtreten gingen alle Nachhause. Allzeit Bereit Jano
04.07.10 - 3278
|
|
|